Die größten Trompeten-Legenden

Wenn es um Blasinstrumente geht, ist die Trompete vielleicht das berühmteste Instrument von allen. Von klassischer Musik bis hin zu modernen Favoriten wie Jazz, Blues, Pop und Rock – die Trompete kann in jedem Genre glänzen. Allerdings ist eine Trompete nur so gut wie der Musiker, der hineinbläst – also sehen wir uns einige der berühmtesten Trompeter genauer an.

Maynard Ferguson

Maynard Ferguson war ein beeindruckender kanadischer Trompeter, der in den 1950er Jahren seine erste Big Band gründete und eine lange, erfolgreiche Karriere durchlebte. Er ist besonders für sein hohes Register bekannt, in dem er einen vollen, durchgehenden Ton erzeugte. Er starb 2006 im Alter von 78 Jahren.

Harry James

Dieser legendäre Trompeter wurde 1916 in Albany, NY, geboren und erlag 1983 in Las Vegas einem Krebsleiden. Er war auch ein guter Schauspieler und leitete eine Swing-Band in den 1930er und 1940er Jahren. Sein Spiel zeichnet sich durch beeindruckende technische Fähigkeiten und einen exzellenten Ton aus.

Herb Alpert

Diese Trompeten-Legende wurde 1935 in Los Angeles geboren. Herb Alpert brachte es in seiner Karriere unter anderem auf fünf Alben auf Platz 1 der Charts und 28 Alben in den Billboard-Charts. Dazu konnte er sein Haus mit 8 Grammys, 14 Platinalben und 15 Goldalben schmücken.

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Wynton Marsalis

Wynton Marsalis ist eine lebende Legende. Er wurde in New Orleans geboren und ist ein Multitalent unter den Musikern. Er ist Lehrer, Komponist, und Trompeter zugleich. Im Gegensatz zu einigen seiner Zeitgenossen hatte er das Privileg, in ein familiäres Umfeld hineingeboren zu werden, das für die Entwicklung seiner Musikkarriere förderlich war. Sein Vater war Pianist, und seine Brüder spielten Posaune, Saxophon und Schlagzeug.

Marsalis wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit neun Grammys in den Musikrichtungen Klassik und Jazz. Außerdem erhielt er den ersten Pulitzer-Preis für Musik für eine Jazz-Aufnahme.

Miles Davis

Von Miles Davis dürften die meisten schon mal gehört haben. Er wurde 1926 geboren und verstarb 1991 in Santa Monica. Miles war ein Bandleader, Trompeter und Komponist. Der in Illinois geborene Musiker wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf und begann erst mit 12 Jahren, Trompeten zu spielen.

Miles Davis werden viele Pionierleistungen zugeschrieben, die zur Entwicklung des West Coast Jazz beitrugen. Im Jahr 1959 veröffentlichte er ein Album mit dem Titel „King of Blues“, das zu den erfolgreichsten Alben in der Geschichte des Jazz zählt.

Dizzy Gillespie

Dizzy Gillespie wurde 1917 in South Carolina geboren und verstarb 1993 in New Jersey. Er war ein berühmter Komponist, der nicht nur für seine Trompetenkünste – und seine dicken Backen! – sonder auch auch für sein Posaunenspiel bekannt war. Während seiner Karriere leistete Dizzy Gillespie bedeutende Beiträge für den modernen Jazz und prägte diesen mit.

Lee Morgan

Der versierte Jazztrompeter wurde 1938 in Philadelphia geboren und starb 1972 in New York und gilt als einer der besten Trompeter aller Zeiten. Im zarten Alter von 15 Jahren betrat er die Welt des professionellen Trompetenspiels und galt als Wunderkind. Er lernte bei Clifford Brown, einem weiteren berühmten Trompeter seiner Zeit. Außerdem spielte er anderthalb Jahre lang in der Band von Dizzy Gillespie.

Später wude Lee Morgan drogensüchtig, was seine Karriere negativ beeinflusste. Im Alter von 33 Jahren wurde er von seiner Frau erschossen. Der Film I Called Him Morgan (in Deutschland auf Netflix verfügbar) behandelt sein Leben und seine Beziehung zu seiner Frau.

Chet Baker

Die Liste der erfolgreichen Trompeter ist nicht vollständig ohne Chesney Henry Baker Jr. Chet Baker war Jahrgang 1929, geboren in Oklahoma, und starb 1988 in Amsterdam. Er begann als Schüler, Trompete zu spielen, und spielte später in der Kapelle im Militär. Seine Karriere hob letztendlich ab, als er sich dem berühmten Gerry Mulligan Quartet anschloss.

Wie auch Lee Morgan entwickelte Chet Baker eine Drogensucht, die seine Karriere ruinierte. Er verbrachte Zeit im Gefängnis, verkaufte manchmal Instrumente, um sich Drogen zu kaufen. Als er in einer drogenbedingten Schlägerei einen abgebrochenen Zahn erlitt, ruinierte dies seinen Ansatz und beendete vorerst seine Karriere. Erst als er eine Zahnprotese erhielt und erneut an seinem Ansatz arbeitete, konnte er ein Comeback feiern.

Im Alter von 58 Jahren wurde er tot vor seinem Hotel in Amsterdam augefunden. Unklar bleibt, ob er sich das Leben genommen hat oder unter dem Einfluss von Heroin und Kokain, die in seinem Blut gefunden wurden, versehentlich aus seinem Fenster gestürzt war.

Bix Beiderbecke

Leon Bismark (Bix) Beiderbecke wurde 1903 in Iowa geboren und starb 1931 in New York. Er war einer der gefeiertsten Jazz-Solisten der 1920er Jahre. Auch ihm wurde letztendlich die Sucht zum Verhängnis – Bix Beiderbecke hatte bis zu seinem Tod mit Alkoholproblemen zu kämpfen.

King Oliver

Joseph Nathan (King) Oliver wurde 1885 in New Orleans geboren und starb 1938 in Savannah. Nathan war ein geschickter Jazz-Kornettist und Bandleader, und er wird für seinen Spielstil und die bahnbrechende Verwendung von Dämpfern im Jazz geehrt. Außerdem war er ein ausgezeichneter Komponist und Mentor vieler anderer aufstrebender Trompeter.

Louis Armstrong

Man muss kein Jazz-Begeisterter sein, um von Louis Armstrong gehört zu haben. Diese Legende wurde 1901 in New Orleans geboren und starb 1971 in New York. Er war nicht nur ein begnadeter Musiker, sondern auch dafür bekannt, ein Publikum außerhalb des Jazz anzusprechen.

Sein breiteres Engagement begann, als er 1956 in dem Film „High Society“ auftrat und dauerte bis zu seinem Tod in den frühen 70er Jahren. Während seiner erfolgreichen Karriere blieb Armstrong einer der besten Trompeter und angesehensten Vertreter der Trompetenmusik, und es ist kein Wunder, dass er auf seinem Weg viele Ehrungen und Auszeichnungen erhielt.

Al Hirt

Al Hirt wurde 1922 geboren und begann im zarten Alter von 6 Jahren mit dem Trompetespielen, nachdem ihm seine Eltern eine gebrauchte Trompete schenkten. 10 Jahre später spielte er die Trompete bereits professionell.

Besonders in den 1950er und 1960er Jahren feierte Al Hirt große Erfolge, hatte einen Riesenhit mit Java, und brachte insgesamt 22 Albums in die Billboard-Charts. In seinem Leben erhielt er insgesamt 21 Grammy-Nominierungen und staubte, ebenfalls für Java, einen Grammy ab.

Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen schien er kein Leben im Exzess zu führen sondern starb erst im reifen Alter von 76 Jahren.

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